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Endodontie ist die Lehre von den Erkrankungsformen der Zahnnerven, deren Entstehung sowie deren Heilung.

Mit den modernen Methoden der Endodontie können heute viele Zähne gerettet werden, die bis vor wenigen Jahren noch standardmäßig extrahiert(gezogen) worden wären.

Moderne Endodontie liefert voraussagbare Ergebnisse und Erfolgsquoten. Unsere professionell durchgeführte Endodontie kann unseren Patienten manches Leid ersparen.

 

 

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Der gesunde Zahn besteht aus einer Zahnkrone und einer oder mehrerer Zahnwurzeln. Die Zahnkrone, der sichtbare Teil, ist durch eine Schicht aus sehr hartem Zahnschmelz geschützt. Im Inneren der Zahnkrone und der Zahnwurzel befindet Bindegewebe, Blut- und Lymphgefäßen und natürlich auch Nervenfasern.
Bei Zerstörungen des Zahnes (Karies, Unfall etc.) kann sich der "Nerv" (die Pulpa) entzünden und nachfolgend absterben (Schmerzbehandlung). Bakterien können jetzt über die Wurzelkanäle in den Körper eindringen und im Knochen an den Wurzelspitzen Entzündungen hervorrufen. Die körpereigene Abwehr reagiert auf diese Bakterieninvasion schlimmstenfalls mit einem schmerzhaften Eiterherd an der Wurzelspitze. Zudem wird der gesamte Körper durch solche Infektionen belastet.

Derartige Infektionen an (noch) lebenden oder bereits nervtoten Zähnen werden mit Hilfe einer "Wurzelbehandlung" bekämpft.

 

 

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Tut eine Wurzelbehandlung weh?

 

Nein!  
Weder die Behandlung noch die Zeit danach sollten schmerzhaft sein. Wir alle sind sehr unterschiedlich bei unserer Schmerzempfindung. Im Rahmen einer Wurzelbehandlung müssen die Abwehr- und Heilkräfte des Körpers arbeiten, das ist oft zu spüren. Dieses innere "Umstellen der Körperabwehr" kann in Ausnahmefällen bis zu fünf Tagen anhalten. Während dieser Zeit kann die Einnahme von leichteren Schmerzmitteln für einige Patienten eine Hilfe sein. Bei hochakut entzündeten Zahnnerven ist die initiale Behandlung manchmal schmerzhaft, weil die Betäubungsmittel eventuell nur eingeschränkt wirken.

 

 

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Prognose und Sorgfalt

 

Diese Wurzelbehandlungen erfordern sehr viel Zeit, Erfahrung, Sorgfalt und Fachkenntnis. Neue Methoden und Instrumente haben die Prognose solcher Behandlungen steigen lassen. Kein Zahn gleicht einem anderen Zahn. Das Wissen um moderne Techniken und eine stetige Übung und Weiterbildung ist die Grundlage für einen langfristigen Behandlungserfolg.
Bei aller Sorgfalt können wir dennoch keine Garantien für den Erfolg bei einer Wurzelkanalbehandlung geben!

In der Zahnheilkunde ist die endodontische Therapie - basierend auf den Ergebnissen großer internationaler Studien und unter Einhaltung aller Prinzipien - mit einer sehr hohen Erfolgsaussicht zwischen 75% und 95% durchführbar. Dies wird in vielen Studien eindrucksvoll belegt (Literatur).
In Deutschland liegen die langfristigen Erfolge bei großangelegten Querschnittsuntersuchungen bestenfalls bei 40%.
Für einen Zahn, der ein unverzichtbarer Brückenpfeiler ist, kann dieser Unterschied entscheidend sein. Die Kosten für eine neue Brücke oder gar für ein Implantat sind erheblich höher als die Kosten für eine aufwendige Wurzelkanalbehandlung.

 

 

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Abrechnung

 

Um bei Ihnen eine optimale Behandlung mit der bestmöglichen Prognose durchführen zu können, nehmen wir uns die Zeit, welche für die Lösung Ihres Zahnproblems erforderlich ist.
Die Abrechnung dieser individuell erforderlichen Zeit erfolgt auf privater Basis nach der gültigen Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und wird zum Großteil durch die privaten Versicherungen getragen.

 

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Behandlungszeiten: Mo, Di, Do, Fr  7-18 Uhr    Mi 8-12:00 Uhr 

Dr. med. dent. Karsten Kowallik, Zum See 8, 24223 Schwentinenal, Tel.: 04307-443, info@praxis-kowallik.de
 Zahnarzt-Notruf: 04342-4142

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